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Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 58 für Poing-Süd erlassen (KW 18) -

Liebe Poingerinnen und Poinger, letzten Donnerstag wurde nach der 2. Auslegung zum Bebauungsplans Nr. ... [mehr] 

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Aktuelles aus dem Gemeinderat

Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 58 für Poing-Süd erlassen (KW 18)

Liebe Poingerinnen und Poinger,

letzten Donnerstag wurde nach der 2. Auslegung zum Bebauungsplans Nr. 58 „Poing-Süd, östlich der Neufarner Straße / südlich der Poststraße / westlich der Grundschule an der Karl-Sittler-Straße bzw. Birkenallee / nördlich der Frühlingstraße" der Satzungsbeschluss gefasst.

Nach dem von unserer Fraktion im Mai 2015 initiierten Vermittlungsgespräch zwischen der Interessengemeinschaft und der Gemeindeverwaltung wurde der Bebauungsplan mit einer flexibleren Regelung bzgl. der zulässigen Wohneinheiten (315 bzw. 630 qm Grundfläche je Wohneinheit) überarbeitet. In der Folge wurden weitere wichtige Änderungen im Plan umgesetzt:

 

  • Ausdrückliche Berücksichtigung des bereits vorhandenen und auch künftig möglichen Dachgeschossausbaus bei den zulässigen Geschossflächen
  • Erhöhung des Wertes der zulässigen Grundflächenüberschreitung durch Terrassen von 10 auf 25%
  • Gültigkeit der Stellplatzsatzung und der Baumschutzverordnung in der allgemein gültigen Fassung der Gemeinde
  • Möglichkeit der Errichtung von Garagen, Carports etc. innerhalb und außerhalb der überbaubaren Flächen.

Mit dem nun beschlossenen Bebauungsplan wird die Möglichkeit der künftigen Bebauung im statistischen Mittelwert um 58 % - hinsichtlich der Geschossfläche im Vergleich zur vorhandenen baulichen Nutzung – erhöht. Dadurch wird unserer Meinung nach das angestrebte städtebauliche Ziel einer maßvollen Nachverdichtung im Planungsquartier nun erreicht.

Wir unterstützen die Bitte an die Gemeindeverwaltung, nochmals aktiv mit den Anliegern des Buchen- und Ahornwegs hinsichtlich einer möglichen Grundabtretung zugunsten der Straßenbreite zu sprechen, um auch den Bewohnern, deren Grundstücke über diese beengten Straßen erschlossen sind, den allgemein gültigen Wert im Bebauungsplan „315 qm Grundfläche je Wohneinheit“ zugutekommen zu lassen.

Wir danken allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern ausdrücklich für das uns entgegengebrachte Vertrauen und den intensiven Gedankenaustausch zu dieser sensiblen und komplizierten fachlichen Thematik. Wir werden uns im Hinblick auf künftige Bebauungspläne in bestehenden Wohngebieten weiterhin für ein übergreifendes Nachverdichtungskonzept für unseren Ort mit allgemein gültigen Parametern einsetzen, im Sinne einer Gleichbehandlung und Planungssicherheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Für die FWG-Gemeinderatsfraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Zu den Themen aus der letzten Gemeinderatssitzung (KW 15)

Liebe Poingerinnen und Poinger,
über wichtige Themen aus der letzten Gemeinderatssitzung möchten wir Sie gerne informieren:

Vandalismus-Schäden im Gemeindegebiet

Leider setzt sich die Serie von Vandalismus-Schäden in Poing weiter fort. Anfang April wurden u.a. Betonwände und Beschilderungen mit Graffiti beschmiert bzw. beschädigt. Die Gemeindeverwaltung hat bekanntgegeben, dass es im Zeitraum Mai bis Oktober 2015, mit einem tätigen Sicherheitsdienst, insgesamt 12 Fälle von Vandalismus mit einem Gesamtschaden in Höhe von 4.125 € gegeben hat, im Zeitraum November 2015 bis März 2016 – ohne Sicherheitsdienst – waren es dagegen 30 Vorfälle mit einem Schadenaufkommen von gesamt 15.900 €. Wir von der FWG bleiben daher dabei: Wir brauchen in Poing künftig wieder einen Sicherheits- oder Ordnungsdienst, im Sinne einer Fürsorge für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Ortverbindungsstraße Poing – Markt Schwaben

Die Markt Schwabener Straße, nördlich der Bahnlinie, wurde bekanntlich Ende Januar diesen Jahres wegen erheblicher Zustandsmängel für den Durchfahrtsverkehr gesperrt; die Initiative hierzu ging vom Markt Markt Schwaben aus. Auch wir, als alteingesessene Poinger, wissen zwar um die „historische Bedeutung“ dieser Straße als kürzeste Verbindung zwischen den beiden Orten, aber die heute vorhandenen Alternativrouten über Gelting oder Anzing dauern nicht wesentlich länger, sind jedoch deutlich verkehrssicherer. Deshalb befürworten natürlich auch wir, dass auf Bürgermeister- bzw. Verwaltungsebene weiter eng zu diesem Thema beraten wird; neben den Kosten sind aber auch Eigentumsverhältnisse zu beachten, und schließlich tangiert z.B. der dringend erforderliche viergleisige Ausbau der Bahnlinie München – Markt Schwaben die Frage des künftigen Umgangs mit der Markt Schwabener Straße.

Zeitliche Verzögerung beim Bau des neuen Schwimmbads

Im Jahr 2013 wurde der Neubau eines neuen Schul- und Lehrschwimmbads auf dem Gelände der Anni-Pickert-Schule an der Gruber Straße beschlossen. Als kinder- und sportfreundliche Gemeinde sowie vor dem Hintergrund der Integration von Flüchtlingen erachten wir dies als sehr wichtig für uns. Durch die anhaltende Sanierung der Schule muss der Baubeginn für das Schwimmbad nun leider verschoben werden, was zwar durch dann höhere Schülerzahlen evtl. höhere Finanzförderungen für die Gemeinde ermöglicht, aber bis dahin natürlich Ersatz- bzw. Ausweichmöglichkeiten für den Schwimmunterricht erfordert.

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Planung des neuen Rathaus- und Grundschulareals an der Rathaus- und Karl-Sittler-Straße (KW 11)

Liebe Poingerinnen und Poinger,

im Zuge der Planung des Neubaus der Grundschule an der Karl-Sittler-Straße hatten wir uns in der vorletzten Gemeinderatssitzung grundsätzlich für den Bau einer Tiefgarage entschieden, um die nötigen KFZ-Stellplätze im Bereich Schule und Rathaus realisieren zu können. Nun hat sich das Gremium in der nachfolgenden Sitzung letzte Woche für eine Tiefgaragenzufahrt von der Rathausstraße her ausgesprochen. Die Zufahrt wird demnach zwischen den jetzigen Gebäuden des Jakl-Geißel-Hortes und der Gemeindeverwaltung erfolgen. Dafür ist zwar eine Neugestaltung des Rathausvorplatzes erforderlich – u.a. wird das Kriegerdenkmal etwas nach Norden hin versetzt werden müssen -, aber dafür gewinnen wir im Bereich des jetzigen Parkplatzgeländes an der Ecke Rathaus- / Poststraße einen neuen, offen gestalteten und mit Bäumen bepflanzten Eingangs- und Pausenhofbereich der künftigen neuen Grundschule hinzu. Maßgeblich für die Entscheidung war auch, dass die weitere Zufahrtsmöglichkeit für die Tiefgarage, über die Karl-Sittler-Straße, dort platzmäßig nur eingeschränkt möglich und eine Platzierung der Sport-Laufbahn in dieser Variante nur im Pausenhofbereich zwischen Grundschule und Gemeindeverwaltung möglich gewesen wäre – hier würde also wertvoller ansonsten „offener Gestaltungsraum“ verloren gehen.

Natürlich kosten die erforderlichen zusätzlichen Gestaltungsmaßnahmen Geld, aber letztendlich sind wir der Meinung, dass wir hier die Chance auf die Gestaltung eines attraktiven Ortsteilzentrums im „alten Poing“ wahrnehmen – und das ist uns besonders wichtig!

Diskussion um ein künftiges Gymnasium in Poing

Natürlich begrüßen und unterstützen auch wir von der FWG Poing die Bemühungen für ein künftiges Gymnasium in Poing, möchten aber den Gedanken einer weiterführenden Schule in unserem Ort gerne auch auf eine FOS / BOS hin verstanden wissen. Gerade im Zusammenspiel mit den AbsolventInnen unserer örtlichen Dominik-Brunner-Realschule und den ansässigen  Wirtschaftsbetrieben wäre dies unseres Erachtens eine sehr gute Standort- und Qualifizierungs-Chance im Interesse unserer kommenden Berufseinsteiger aus Poing und Umgebung.

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Beleuchtung zwischen Poing und Grub (KW 5)

Liebe Poingerinnen und Poinger,
bereits im Juli 2014 hatten wir von der FWG-Fraktion eine Beleuchtung für den Fuß- und Radweg zwischen Poing und Grub beantragt, da dieser Weg (der parallel zur Senator-Gerauer-Straße / EBE 1 verläuft) aus unserer Sicht eben auch gerade in den Morgen- und Abendstunden gut frequentiert ist. Neben der “reinen” Beleuchtung hatten wir die Installation von umweltfreundlichen Laternen, also in LED-Technik mit “selbstversorgenden” Photovoltaikmodulen angeregt. Bislang wurde der Antrag aus finanziellen Gründen zurückgestellt, da außerhalb des Gemeindegebietes keine rechtliche Verpflichtung zu einer Beleuchtung von Wegen besteht. Aufgrund der baldigen Errichtung einer Traglufthalle für Flüchtlinge in Grub wird die Beleuchtung des Fuß- und Radweges nun entsprechend priorisiert und hoffentlich bald umgesetzt - gerade im Interesse unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Grub. Vielen Dank an die Gemeindeverwaltung für die Umsetzung unseres Antrages!

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Einer für alle - alle für einen?! (KW 3)

Liebe Poingerinnen und Poinger, und damit meine ich selbstverständlich auch alle Bewohner aus Angelbrechting und Grub, wir müssen reden. Oder wia da Bayer sagt: as redn bringt d'Leid zamm. Seit vielen Monaten gibt es landauf / landab überall das gleiche Thema: Flüchtlinge, Asylbewerber und deren Unterbringung vor Ort.

Die beiden zuletzt in Poing stattgefundenen Informationsveranstaltungen des Staatlichen Landratsamtes unter Leitung des Landrats Robert Niedergesäß waren sowohl in der Realschule als auch eine knappe Woche später in Grub sehr gut besucht. Wobei schon festzustellen war, dass den Besuchern bei den beiden Veranstaltungen der Schuh an unterschiedlichen Stellen drückt.

Ich kann die Sorgen der Gruber verstehen, wenn hier in ca. 2 Monaten ca. 300 Asylbewerber in einer Traglufthalle untergebracht werden sollen. Als es um die erste Belegung der Turnhalle in der Seerosenschule gegangen ist, waren die Befürchtungen auch arg. Und jetzt? Einzelne Asylbewerber werden in den Schulalltag integriert und dass inzwischen auch die benachbarte Realschulturnhalle belegt worden ist, hat man hauptsächlich durch den Wegfall bzw. die Verschiebung des Schulsports bzw. des Freizeitsports festgestellt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die ebenfalls ehrenamtlich tätigen Verantwortlichen der Sportvereine für die kurzfristige Aufstellung und Organisation der Notfallpläne und auch für das aufgebrachte Verständnis.

Denn eins sollte jedem klar sein: niemand möchte freiwillig (also ohne Not) in einer Sammelunterkunft, noch dazu weit weg von zu Hause und evtl. getrennt von seiner Familie, auch nur eine Nacht dort verbringen. Also hoffen wir, dass es in Pliening und Poing, wo in den nächsten 8 Wochen in zwei Traglufthallen insg. 600 Asylbewerber untergebracht werden, auch weiterhin friedlich und ohne große negative Vorkommnisse ist und die Flüchtlinge fürs Erste einen Zufluchtsort vorfinden.

Und hoffen wir auch, dass solche Aktionen wie letzte Woche vom Landshuter Landrat (Flüchtlinge im Bus nach Berlin) den Verantwortlichen der Landes- und noch viel mehr der Bundesregierung endlich die Augen öffnet, dass wir hier vor Ort im Einzelnen nichts gegen die Flüchtlinge haben, aber die Masse uns in den Gemeinden an viele Grenzen stoßen lässt. Es geht hier um den sozialen Frieden, um die Erstunterbringung und noch viel wichtiger die Folgeunterbringung, um Sozialleistungen etc. Der soziale Wohnungsbau, die Kinderbetreuung und unser Schulsystem - all das wurde in den letzten Jahren fast zu Tode gespart, und jetzt wird das alles mehr denn je deutlich und benötigt.

Gäbe es derzeit die ehrenamtlich Tätigen nicht (allein der Poinger Helferkreis "Asyl" besteht aus über 100 Personen), es würde in der Flüchtlingsthematik nicht viel so reibungslos funktionieren. Worüber ich persönlich sehr enttäuscht bin, ist die Tatsache, dass der europäische Gedanke, das gemeinsame Bestehen dieser großen Herausforderung, hier nicht zu erkennen ist. Tatsache ist aber auch, dass es 2016 so nicht mehr weitergehen kann, wie es 2015 war - Frau Merkel, übernehmen Sie!

Ihr Michael Frank
3. Bürgermeister, Gemeinderat und besorgter Vater

Erneute Vandalismus-Schäden in Poing (KW 2)

Nach den Vandalismus-Schäden am Gemeindefriedhof zu Ende letzten Jahres wurden bei uns in Poing auch Fensterscheiben der Dominik-Brunner-Realschule zerstört und rechtsextreme Schmierereien an verschiedenen Gebäuden angebracht – inzwischen wurde ein Täter, der für die letzteren Taten (mit-)verantwortlich war, gefasst. Sicherlich sind die Ursachen und eventuell auch der Täterkreis weitschichtig zu sehen und selbstverständlich ist die Aufklärung derartiger Taten Aufgabe der Polizei (die ja nun mit der Ergreifung des ersten Täters erfolgreich war – vielen Dank für die gute Arbeit an dieser Stelle!) aber wir möchten in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hinweisen, dass wir den Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstes in den Monaten Mai bis Oktober letzten Jahres als einen Baustein möglicher Maßnahmen für die Sicherheit bei uns in Poing als sehr wirksam und positiv erachtet haben. Insofern regen wir an, auch heuer das Engagement eines privaten Sicherheitsdienstes – wie gesagt, immer zu sehen mit weiteren wichtigen Ansätzen wie z.B. Streetwork, anderen Präventionsangeboten und die enge Zusammenarbeit mit der Polizei -  zu prüfen.

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher