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Aktuelles

FWG-Treff Dezember 2016

Unser nächster FWG-Treff findet am Mittwoch, 07. Dezember 2016 um 19.30 Uhr im Restaurant "Afrodite" (Gruber Str. 46a, Poing) statt!

Nachtragshaushalt 2016 und Finanzplan bis 2020 einstimmig beschlossen (KW 48) -

Am vergangenen Donnerstag wurde im Gemeinderat der Nachtragshaushalt 2016 und der Finanzplan bis zum ... [mehr] 

20.07.2016 FREIE WÄHLER: Bereits mehr als 50.000 Unterschriften für Volksbegehren gegen Freihandelsabkommen CETA -

Piazolo: Eine echte „Koalition mit dem Volk“ bedeutet CETA im Bundesrat abzulehnen München. Am ... [mehr] 

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Archiv 2015

Das war das Jahr im Gemeinderat (KW 51)

Liebe Leserinnen und Leser,

auch heuer wollen wir Ihnen zum Jahresende von den Hauptthemen im Gemeinderat berichten:

Schulen

Im Sommer fand der Architektenwettbewerb für den Neubau der Grundschule an der Karl-Sittler-Straße statt. Ende Oktober erfolgte die Grundsteinlegung für die Grundschule (und zwei KiTa’s) im Wohngebiet „Zauberwinkel“, welche während der Bauzeit für die Schule in Alt-Poing als Übergangslösung dienen soll. Bzgl. eines weiteren Gymnasiums im Landkreis spricht zwar vieles für den Standort Poing, wird aber vorerst nicht realisiert, da in den umliegenden Gymnasien noch Kapazitäten bereitstehen.

Kinder und Jugend

Aufgrund von Sachbeschädigungsdelikten, Ruhestörung etc. durch (auswärtige) Jugendliche wurde von der Gemeinde für ein halbes Jahr ein privater Sicherheitsdienst beauftragt, was sich als Maßnahme – verbunden mit einem Alkoholverbot am Marktplatz und Bahnhof– als sehr wirksam erwiesen hat. Seit Juni ist in der Gemeinde wieder eine Streetworkerin erfolgreich tätig, und das zwischenzeitlich aus Personalmangel geschlossene Jugendzentrum konnte im Oktober wieder eröffnet werden.

Einheimischenmodell W6

Das Bewerberverfahren zum Einheimischenmodell im Wohngebiet W6 Seewinkel ist nun abgeschlossen.

Wirtschaftsbetriebe

Im Frühjahr wurde der Neu- / Erweiterungsbau des BayWa-Bau- und –Gartenmarktes neu eröffnet, im Juni folgte das neue Fachmarktzentrum im Wohngebiet „Seewinkel“. Der Neubau der Zentrale des Modeversandhandels Schustermann & Borenstein steht kurz vor der Inbetriebnahme; es werden 500 Arbeitsplätze angesiedelt.

Nachverdichtung

Sehr kontrovers wurde der Bebauungsplan Nr. 58 in Poing-Süd diskutiert. Ende Oktober wurden die Einwände der Grundstückseigentümer auf Basis von zuvor im Gemeinderat beschlossener neuer Bebauungsplan-Kriterien behandelt.

Weitere Bebauungen

An der Bergfeldstraße ist durch die Wohnungsgenossenschaft Ebersberg (GWG) sozialer Wohnungsbau entstanden. Im Poinger Süden musste das Hotel Straßer einer neuen Wohnanlage weichen, während an der Schwabener Straße 60 Wohnungen durch einen privaten Bauherrn realisiert werden. Das alte Liebhart-Gebäude steht nun nicht mehr, der neue Investor plant u.a. wieder eine Gaststätte.

Asylbewerber

Derzeit leben ca. 70 Asylbewerber bei uns in Poing. Neben der Turnhalle der Seerosenschule wird nun auch jene der Realschule für die Flüchtlingsunterbringung benötigt, in Grub wird eine Traglufthalle für ca. 300 Menschen errichtet. Wir danken allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich selbstlos für diese humanitäre Sache einsetzen!

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Gemeindehaushalt 2016 einstimmig verabschiedet (KW 48)

Liebe Poingerinnen und Poinger,

in der Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag wurde der Gemeindehaushalt 2016 mit –planung bis 2019 einstimmig verabschiedet.

Durch die rasante Entwicklung unseres Ortes haben wir viele Pflichtaufgaben zu meistern, etwa

  • zwei neu zu bauenden Grundschulen im “Zauberwinkel” und an der Karl-Sittler-Straße
  • sowie zwei ebenfalls neu zu bauende Kindertagesstätten

aber auch Projekte wie

  • ein neues Schul- und Lehrschwimmbad
  • zwei Eisenbahnunterführungen (am neuen Ortszentrum und in der künftigen Verlängerung der Anzinger Straße).

Recht aktuell kommt die Möglichkeit hinzu, ein Grundstück zu erwerben, das z.B. für den Bau einer weiterführenden Schule genutzt warden könnte. Das bedeutet sehr hohe Investitionen, die durch die vorhandenen Finanzreserven oder Rücklagen nicht zu decken sind. Aber, wie wir von Seiten der FWG schon im letzten Jahr gesagt haben, ist in solch einer Investitionsphase die Aufnahme von Schulden für die Gemeinde keine Schande – noch dazu im derzeitigen Finanzmarktumfeld. Wichtig ist, dass der Schuldendienst gesichert ist, und dies ist der Fall.

Die Erhöhung der Hebesätze bei der Grund- und Gewerbesteuer erfolgt zum Ausgleich der erfolgten bayernweiten Nivellierung in diesen Bereichen, sie stellt also keine „reale“ Einnahmenerhöhung für die Gemeinde dar, sondern verhindert de facto eine Verringerung der Netto-Einnahmen. Wir bitten alle Mitbürgerinnen und Mitbürger um Verständnis für diese Maßnahme und bedanken uns dafür - aber wir haben alle teil an der beschriebenen Situation unserer Gemeinde, die damit auch weiter lebens- und liebenswert bleibt.

Quasi als “kleiner Ausgleich” konnten die Müllgebühren für die nächsten drei Jahre deutlich reduziert werden; bei den Friedhofsgebühren arbeitet die Gemeindeverwaltung weiterhin ganz bewusst nicht kostendeckend, weil wir hier einen sozialen und pietätvollen Auftrag im Vordergrund sehen.

Für uns als FWG war und ist seit jeher wichtig, dass die Gemeinde eben mehr als das “Vorgeschriebene” leistet und auch künftig leisten kann und damit in der Lage ist, einen schönen Ort mit vielen Angeboten im Freizeit-, Sozial- sowie Kinderbetreuungs- und -ausbildungsbereich anzubieten – genau das ist durch den verabschiedeten Haushalt 2016 mit Finanzplanung bis 2019 gegeben. Dafür danken wir der Gemeindeverwaltung und unseren Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat sehr herzlich!

Für die FWG-Gemeinderatsfraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Zur Beendigung der Tätigkeit des Sicherheitsdienstes (KW 47)

Zu Ende Oktober ist die Tätigkeit des Sicherheitsdienstes, der von der Gemeinde Poing seit Mai diesen Jahres eingesetzt wurde, wieder beendet worden.

Wir als FWG standen und stehen weiterhin zu dieser Maßnahme, die man nicht nur aus rein finanziellen Aufwandsaspekten sehen darf, sondern als Notwendigkeit durch die leider vorhandenen Tatsachen: Durch Jugendliche und junge Erwachsene, die mehrheitlich gar nicht aus Poing kommen, sind vor allem im Bereich des Marktplatzes, des Grünzuges, des Badesees sowie der Skateranlage Verunreinigungen, Ruhestörungen der Anwohner und Sachschäden durch Vandalismus verursacht worden - u.a. beeinflusst durch Alkohol- und Drogenmißbrauch. Aktuell wurden letzte Woche drei Fenster der Dreifach-Sporthalle zerstört, Graffitis an die Bahnunterführung und dem Park-and-Ride-Gebäude am Bahnhof geschmiert, ebenso wie an der Skateranlage. Der oder die Täter sind aber noch nicht ermittelt.

Wenn in der Presse oder kommunalpolitischen Statements ausgeführt wird, dass der Einsatz des Sicherheitsdienstes in Poing nur aufgrund des bekannten “Problemwochenendes” im Januar 2015 bedingt worden sei (als u.a. eine Scheibe des Bürgerhauses zerstört und die anrückenden Polizeibeamten durch die Jugendlichen bedroht wurden), verkennt aus unserer Sicht leider die laufend vorgefallenen straf- und eigentumsrechtlichen Delikte. In der vom Gemeinderat einberufenen und im Februar diesen Jahres konstituierten Arbeitsgruppe wurde dies den Teilnehmern aller Fraktionen auch stets dargestellt und im Detail besprochen.

Wir betrachten den Einsatz eines Sicherheitsdienstes, wie von uns im Frühjahr diesen Jahres ausgeführt, als EINE Maßnahme im Rahmen eines erforderlichen Bündels an Aktivitäten – z.B. leistet die seit Juni tätige Streetworkerin eine gute und im Sinne einer Deliktsprävention durch Jugendliche und junge Erwachsene erfolgreiche Arbeit, und seit letzten Monat ist auch das Poinger Jugendzentrum wieder geöffnet. Die erlassene Alkoholverbotsverordnung im Bereich des Bahnhofs und des Marktplatzes hat sich ebenfalls in der Praxis bewährt.

Für die FWG-Gemeinderatsfraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Bebauungsplan Nr. 58: Einwände der Bürgerinnen und Bürger nach überarbeiteten Plangrundlagen behandelt (KW 45)


Liebe Poingerinnen und Poinger,

die erste öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 58 "Poing-Süd, östlich Neufarner Straße / südlich Poststraße / westlich der Grundschule Karl-Sittler-Straße bzw. Birkenallee / nördlich Frühlingstraße" im Dezember 2014 hat bei den betroffenen Grundstückseigentümern offensichtlich zu Unsicherheiten und Fragestellungen geführt.

Wir als FWG haben uns dafür eingesetzt, diese Fragestellungen an die Gemeindeverwaltung heranzutragen, und wir danken ALLEN Beteiligten nochmals ausdrücklich für das von uns initiierte konstruktive Gespräch im Rathaus vom 4. Mai 2015. Danach wurden über den politischen Prozess wichtige Änderungen umgesetzt, die u.E. eine vernünftige Zukunftsbasis für dieses „alte“ Poinger Wohngebiet darstellen:

  • Abkehr von der starren Maximierung auf 2 Wohnungen je Grundstück, stattdessen Festlegung auf den Wert „1 Wohnung je angefangene 315 qm Grundstücksfläche“ (mit Ausnahme im schlechter erschlossenen (also z.B. bzgl. Straßenbreiten) Buchen- und Ahornweg, dort beträgt der Wert 630 qm je Wohnung)
  • Streichung der Festsetzungen (für Lage und Ausrichtung) für Stellplätze und Garagen, es gilt die allgemein gültige gemeindliche Stellplatzsatzung
  • Klarstellung zur ausschließlichen Gültigkeit und Anwendung der gemeindlichen Baumschutzverordnung
  • Klarstellung zur ausschließlichen Gültigkeit und Anwendung der gemeindlichen Einfriedungssatzung.

In der von den Bürgern gut besuchten öffentlichen Gemeinderatssitzung letzten Donnerstag konnte der beauftragte Stadtplaner, Herr Feirer-Kornprobst, auch weitere wichtige Klarstellungen ausführen, etwa zur befürchteten Einschränkung der Bestands- und Eigentumsrechte.

Wir sind der Meinung, dass mit den neu beschlossenen Grundlagen dieses Bebauungsplans die als Ziel definierte „maßvolle Nachverdichtung“ größtenteils erreicht wird - die infrastrukturellen Gegebenheiten, wie z.B. die vorhandenen Straßenbreiten, setzen aber auch „natürliche“ Grenzen für die mögliche künftige maximale Bebauung. Wichtig bleibt nun die vollständige Information der Bevölkerung über die weiteren Schritte des Verfahrens.

Zu guter Letzt: Wir schlagen vor, die bei der Aufstellung dieses Bebauungsplanes gewonnenen Erkenntnisse als „Grundwerte“ für künftige Bebauungspläne im Poinger „Alt“-Wohnbestand zu verwenden, um daraus allgemein gültige Kriterien und Parameter abzuleiten.

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher
www.fwg-poing.de
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Zur aktuellen Situation von Asylbewerbern in Poing (KW 42)

Vergangenen Mittwoch fand im Pfarrheim Pater Rupert Mayer eine Infoveranstaltung zur aktuellen Situation von Asylbewerbern in Poing statt. Sie war mit rund 150 Gästen gut besucht. Nach den informativen Vorträgen von Mitarbeitern des Landratsamts und der Gemeinde kamen auch die Leiterin des Asylprojektes im Familienzentrum Poing e.V., Frau Carolina Philipps, sowie Herr Klaus Halbeck, Leiter des Unterstützerkreis Asylbewerber, zu Wort. Die Betreuung und Integration der derzeit 71 Asylbewerber ist hierdurch vorbildlich organisiert. Es werden eine Vielzahl an Sprachkursen und weiteren Hilfestellungen angeboten. Ohne die große  ehrenamtliche Unterstützung in ganz Deutschland würde sich die gesamte Flüchtlingssituation noch weitaus schwieriger darstellen. Ein herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen in Poing, die in vielen Stunden zeigen, was füreinander Dasein wirklich bedeutet!

Zwischen dem Landratsamt und dem Freistaat Bayern laufen derzeit Verhandlungen über die Errichtung einer Traglufthalle in Grub für bis zu 300 Personen. Das Positive daran ist, dass dadurch zumindest die Belegung von weiteren Turnhallen im Ort (zunächst?) ausgeschlossen werden kann. Gleichzeitig bedeutet dies eine große Herausforderung für unsere Gruber Bevölkerung. Der Hallenstandort in Grub ist sicherlich nicht optimal, da eine Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs mangels Einzelhandel direkt vor Ort für die Asylbewerber schwierig sein könnte.

Für die Integration der Asylbewerber ist es zudem wichtig, dass sie so schnell wie möglich einer geregelten Beschäftigung nachkommen können. Deshalb der Aufruf an dieser Stelle an unsere Gewerbetreibenden: Seien Sie bitte offen und aufgeschlossen, wenn Sie Bewerbungen für Ausbildungs- oder Praktikumsstellen bekommen. Danke!

Für die FWG Poing e.V.
Andreas Lang, Gemeinderat

Weitere Standortsuche für geeignete Flächen zur Asylbewerberunterbringung (KW 39)

Liebe Poingerinnen und Poinger,

aktuell sind in unserem Ort gut 70 Asylbewerber untergebracht und nach derzeitigem Stand kommen im Landkreis Ebersberg pro Woche gut 40 neue Flüchtlinge hinzu – Tendenz steigend. Angesichts dieser großen humanitären, sozialen und auch logistischen / organisatorischen Herausforderung benötigt der Landkreis – in seiner Eigenschaft als Staatsbehörde – dringend geeignete und erschlossene Grundstücke für die Errichtung von Traglufthallen.

In der Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag haben wir uns mit der Prüfung von dafür geeigneten Flächen beschäftigt; vor allem ein Grundstück in Grub, das im Eigentum des Freistaates Bayern (Landesanstalt für Tierzucht) steht, wäre aus Sicht des Gremiums dafür am besten geeignet. Der Poinger Volksfestplatz, der vom Landratsamt Ebersberg als Standort für eine Traglufthalle vorgeschlagen wurde, wollen wir dagegen als Areal für eine (temporäre) Nutzung nur dann “freigeben”, wenn gar keine andere Lösung in Betracht kommt. Da jedoch davon auszugehen ist, dass der Zustrom an Asylbewerbern kurzfristig nicht abnehmen, sondern weiter zunehmen wird, plädieren wir für eine mittelfristige Standortlösung für eine Traglufthalle – das kann der Volksfestplatz nicht sein. Natürlich stehen wir weiterhin zu unserer humanitären Verpflichtung zur Aufnahme von Flüchtlingen und danken insbesondere auch den vielen Ehrenamtlichen, die sich in dieser wichtigen sozialen Problematik bei uns in Poing und landkreisweit engagieren.

Antrag der FWG zur Errichtung einer Beleuchtung für den Fuß- und Radweg von Poing nach Grub

Bereits im letzten Jahr hatten wir diesen Antrag im Gemeinderat gestellt, wonach der Fuß- und Radweg entlang der Senator-Gerauer-Straße mit einer (energiefreundlichen) Beleuchtung ausgestattet werden sollte; da außerorts keine gemeindliche Beleuchtungspflicht für Fuß- und Radwege besteht, handelt es sich um eine “freiwillige” Leistung. Damals wurde unser Anliegen unter Hinweis auf die bereits abgeschlossene Haushaltsberatungen für 2015 von uns zurückgezogen und deshalb nun nochmals von uns gestellt. Wir haben den Vorschlag der Gemeindeverwaltung angenommen, dass ein Gesamtkonzept für verbesserungsbedürftige Beleuchtungen im gesamten Gemeindegebiet erstellt und in die Haushaltsberatungen / -planungen für die kommenden Jahre aufgenommen wird. Vor dem Hintergrund der evtl. Errichtung einer Traglufthalle in Grub bekäme die Beleuchtung des Weges allerdings unseres Erachtens eine ganz aktuelle Priorität.

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Zur Parksituation in der Anzinger Straße (KW 37)

Liebe Leserinnen und Leser,

sicherlich ist Ihnen das auch schon aufgefallen, insbesondere, wenn Sie in Poing-Süd wohnen: Ortseinwärts muss man in der Anzinger Straße wegen der auf der rechten Straßenseite (leider dort dauerhaft) geparkten Autos und Motorräder oftmals stehenbleiben, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Wie auch einige betroffene Bürgerinnen und Bürger / Anwohner der Anzinger Straße haben wir von der FWG uns an die Gemeindeverwaltung gewandt mit der Bitte, beim zuständigen Landratsamt Ebersberg wegen dieser unbefriedigenden Verkehrssituation anzufragen – bei der Anzinger Straße handelt es sich nämlich um eine Kreisstraße. Aus unserer Sicht sollte auf einer Kreisstraße der fließende Verkehr gewährleistet sein; der Einhaltung der Geschwindigkeiten kann z.B. mit mobilen Geschwindigkeitsanzeigen, wie etwa am Ortseingang von Anzing / Garkofen kommend, wirksam begegnet werden. Parkende Autos stellen in der Anzinger Straße, beispielsweise in der leichten Linkskurve ortseinwärts nach dem Stahlgruber Wohnpark, u.E. sogar ein potenzielles Unfallrisiko dar, gerade für Verkehrsteilnehmer, denen diese „Parksituation“ dort nicht bekannt ist.

Leider hat das Landratsamt Ebersberg einer Änderung der jetzigen Situation bzgl. des Parkens wohl im Wesentlichen aktuell nicht zugestimmt; wir danken jedoch der Gemeindeverwaltung für die Weiterleitung und Behandlung unserer Anregung. Wir werden uns weiterhin für ein Parkverbot in der Anzinger Straße engagieren.

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Ein besonderes Schuljahr (KW 31)

Gratulation an die vier besten AbsolventInnen der Realschule Poing (v.l.n.r.): Konrektorin Sylvie Schnaubelt (verdeckt), Lena Hitzlsperger, Landrat Robert Niedergesäß, Ludwig Blieninger, Ministerialbeauftragter Wilhelm Kürzeder, Sara Funk, Carolin Joos, Rektor Matthias Wabner

Puh, derzeit ist viel los bei uns in Poing - alleine wenn man sich die Julitermine in Bezug auf die Schullandschaft ansieht. 
Aber der Reihe nach: 16, 23, 24 und 31 – nein, das sind nicht meine Lottozahlen, sondern einschneidende Juli-Termine:

  • Am 16. Juli war der Spatenstich für die dritte Grundschule in Poing.
  • Am 23. Juli war der Abschlussball der beiden 9. Klassen und des M-Zweiges der Anni-Pickert-Mittelschule.
  • Am 24. Juli war der Abschlussball der ersten drei Abschlussklassen der Dominik-Brunner-Realschule hier in Poing.
  • Am 31. Juli trifft sich das Preisgericht hinsichtlich des geplanten Neubaus der Grundschule an der Karl-Sittler-Straße. Und zwischendrin hatten noch alle Viertklässler ihre Grundschul-Abschiedsfeiern und die Seerosenschule ihre Schuljahresabschlussfeier.

Allen Abschluss-Schülern wünsche ich alles Gute für euren weiteren (Schul-)Weg – und genießt eure (letzten) Ferien!

Ganz besonders gehe ich heuer auf die Abschlussklassen der Realschule ein – denn nicht weniger als fünf Jahre lang hat die gesamte Schulfamilie – also die Schüler, die Lehrer und die Eltern der jetzt „ehemaligen Realschüler“ – auf diesen Moment „hingearbeitet“.

Der erste Abschlussjahrgang ist schon etwas ganz Besonderes – nicht nur, weil alle 69 Schüler(innen) die Mittlere Reife in der Tasche haben – nein, auch deshalb, weil im September 2010 nur 32 Schüler in der Jahrgangsstufe 6 begonnen haben und es jedes Jahr mehr wurden. Wer hätte das gedacht? Also ich hatte nie Zweifel am Erfolg der inzwischen vollständig vierzügigen Poinger Realschule!

Vergangene Woche war in der Realschule ein dürftig besuchter Informationsabend mit unserem Landrat Robert Niedergesäß zum Thema „Gymnasium in Poing“ – trotzdem eine sehr gelungene Veranstaltung wie ich meine.
Es wurden uns dabei auch sehr viele statistische Zahlen eines Fachbüros geliefert – darauf aufbauend wird niemand daran zweifeln, dass wir insbesondere im S-Bahn-Bereich (Heimstetten, Poing) ein weiteres Gymnasium benötigen. Nicht, weil „alle“ auf das Gymnasium gehen sollen, sondern, weil wir aufgrund des zu erwartenden Zuzugs in den nächsten 20 Jahren immer mehr Schüler haben werden. Landkreisübergreifend darüber nachzudenken, dass nicht nur die Grundschüler kurze Wege zur Schule haben, das werden wir unterstützen.
Dabei werden wir aber auch die wohnortnahe FOS / BOS nicht aus den Augen verlieren – denn über 2/3 der diesjährigen Realschulabsolventen gehen weiter auf die Schule!
Seitens der Gemeinderatsfraktion und im Namen des Ortsvereines wünsche ich allen Schülern schöne Sommerferien und allen Urlaubern eine erholsame Zeit!

Ihr / Euer
Michael Frank
3. Bürgermeister

Das war das 1. Halbjahr im Gemeinderat (KW 31)

Die Sommerpause steht bevor – wie immer zum Halbjahr die wichtigsten Themen der Arbeit im Gemeinderat:

  • Finanzen
    Im März wurde der Haushaltssatzung 2015 und –planung von 2016 bis 2018 einstimmig im Gremium gebilligt. Im laufenden Jahr ist keine Schuldenaufnahme vorgesehen, jedoch eine Entnahme aus den allgemeinen Rücklagen in Höhe von 12,5 Mio. €. In 2016 und 2017 sind Kreditaufnahmen in Höhe von gesamt knapp 13 Mio. € möglich. Dies ist vor dem Hintergrund der anstehenden „Pflichtaufgaben“ (Schulen, Kinderbetreuung, Infrastruktur) unserer anorganisch schnell wachsenden Gemeinde keine Schande.
  • Schulen
    In einem derart stark wachsenden Ort wie Poing natürlich sehr wichtig! Vor zwei Wochen erfolgte der Spatenstich für die neue Grundschule (mit zwei eigenständigen KiTa’s) am Wohngebiet „Zauberwinkel“, die Eröffnung soll zum Schuljahr 2017 / 2018 sein. Ab diesem Zeitpunkt dienen die zwei KiTa‘s dann als Übergangslösung für die GrundschülerInnen aus Poing-Süd, da die Grundschule an der Karl-Sittler-Straße dann ebenfalls neu gebaut wird. Die Diskussion um eine weiterführende Schule – Gymnasium oder FOS / BOS – wird konkreter; als bevölkerungsseitig zweitgrößte Gemeinde im Landkreis (mit entsprechend vielen Familien und Kindern) macht Poing als künftiger Standort sicherlich Sinn.
  • Bebauung und Ortsentwicklung
    Während im nördlichen Gemeindeteil das Wohngebiet „Seewinkel“ Formen annimmt – hier sind auch 31 Parzellen für ein Einheimischenmodell vorgesehen -, entstehen im Süden an der Hauptstraße (im Bereich des einstigen Hotels „Straßer“) und südlich der Bahnlinie (Nähe Wildpark) neue Wohnbebauungen.
  • Wirtschaft und Infrastruktur
    Die Entwicklung der Infrastruktur in den neuen Wohngebieten schreitet mit der Eröffnung eines Vollsortimenters und einem Fachmarktzentrum ebenfalls voran. Die neue Zentrale der Fa. Schustermann & Borenstein nimmt Gestalt an, und der BayWa-Markt hat in „modernem Gewand“ wiedereröffnet. Mit dem neuen Eigentümer des ehemaligen „Liebhart“-Gebäudes scheint nun künftig doch ein Gasthaus an diesem prägnanten Platz möglich.
  • Alkoholverbot am Bereich Marktplatz und Sicherheitsdienst
    Bezüglich der Problematik der Sachbeschädigungen, Randale und Ruhestörungen durch Jugendliche haben wir den Einsatz eines Sicherheitsdienstes unterstützt, um den Eskalationen – in Zusammenarbeit mit der Polizei – Herr zu werden. Dies kann aber nur ein „Baustein“ eines erforderlichen Maßnahmenbündels (u.a. auch in präventiver Hinsicht) sein.

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Die Poinger Schullandschaft wird größer (KW 30)

Bereitmachen zum Spatenstich am „Zauberwinkel“

Am Donnerstagmittag letzter Woche konnte der Spatenstich zur neuen Grundschule am „Zauberwinkel“ – mit zwei eigenständigen Kindertagesstätten – vollzogen werden. Es ist schon beeindruckend, wenn man die Größe des jetzt noch unbebauten Areals in natura sieht.

Der Beginn der Bauarbeiten für die neue Schule am „Zauberwinkel“ ist auch deshalb so wichtig, weil der Unterricht bereits zum Schuljahr 2017 / 2018 aufgenommen werden muss – und die beiden KiTa’s dann als Provisorium für die Grundschülerinnen und –schüler aus Poing-Süd dienen soll, denn auch diese Schule wird ja neu, modern und barrierefrei gebaut. Auch damit werden wir uns im Gemeinderat demnächst weiter befassen, um „im Zeitplan“ zu bleiben.

Ein Thema für sich, aber natürlich ebenso wichtig für die Poinger Schullandschaft ist die aktuelle Diskussion um eine weiterführende Schule / Gymnasium in Poing. Hierzu fand gestern ein Informationsabend mit Herrn Landrat Niedergesäß in der Poinger Dominik-Brunner-Realschule statt, in dem das aktuelle Schulgutachten vorgestellt wurde – wonach ja kein Bedarf für ein Gymnasium bei uns bestünde. Wir von der FWG setzen uns auf alle Fälle FÜR ein Gymnasium oder auch eine FOS / BOS ein.

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Ortstermine sind wichtig (KW 29)

Letzte Woche haben wir im Gemeinderat unter anderem und vor allem erneut den Sozialen Wohnungsbau der GWG Ebersberg im Zauberwinkel (nördlich der bereits bestehenden Bebauung) als TOP gehabt – zuvor waren wir direkt vor Ort, damit uns mit einem sogenannten „Schnurgerüst“ demonstriert werden konnte, wie groß das geplante Parkdeck sein wird. Ich war ja schon bei der Sitzung im Mai für die Variante mit den ebenerdigen Parkplätzen, der Ortstermin hat dann wohl auch den letzten Zweifler davon überzeugt, dass wir neben der sehr großen Schulbebauung und der neuen Einkaufmöglichkeiten westlich der Baumaßnahme nicht noch eine weitere „Wand“ zur Straßenseite brauchen. Es wurde nämlich einstimmig beschlossen, die Variante mit den ebenerdigen, zum Teil mit Carports versehenen Stellplätzen zu realisieren.

Michael Frank, 3. Bürgermeister

Eindrücke vom „Besucherbankerl“

Letzten Donnerstag besuchte ich den öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung, von der ich Ihnen nun meine Eindrücke schildern will. Zunächst herrschte viel Einigkeit im Gemeinderat. So wurde nicht zuletzt aufgrund der bei einem Ortstermin gewonnenen Eindrücke beschlossen, im Zauberwinkel die ebenerdige Stellplatzlösung einem Parkdeck vorzuziehen. Diesen Beschluss begrüße ich natürlich ausdrücklich, denn für diese Gestaltungslösung habe ich mich ja vor einigen Wochen in einem Artikel hier im Gemeindeblatt ausgesprochen. Weitere Themen wurden ebenso recht einvernehmlich erörtert.

Äußerst interessant und auch äußerst kontrovers war aber die Diskussion über die Frage der Verlängerung des Vertrags mit dem Sicherheitsdienst wegen des Problems mit sogenannten „auffälligen Jugendlichen“. Die Diskussion, die im Gemeinderat entbrannt ist, wurde streckenweise leider nicht in der erforderlichen Sachdiskussion geführt, sondern war u.a. deutlich erkennbar davon geprägt, dass man dagegen ist, weil es nicht die eigene Idee war. Richtig erschreckend war aber, dass ernsthaft damit argumentiert wurde, dass man halt nicht dahin gehen soll, wo es einem zu gefährlich ist bzw. nicht gefällt. Es stimmt natürlich, wo es zu gefährlich ist, geht man besser nicht hin, nur kann es doch nicht sein, dass die Allgemeinheit von einigen wirklich Wenigen verdrängt wird. Badesee, Grünzüge, Marktplatz etc. sind Orte, die für alle da sind, insbesondere auch für die vielen vernünftigen Jugendlichen, die wir hier in Poing haben - und das soll auch so bleiben!

Wir von der FWG sind der festen Überzeugung, dass die Verlängerung der Tätigkeit des Sicherheitsdienstes aufgrund der Einsatzprotokolle und der Rückmeldung aus der Bevölkerung zwingend erforderlich ist, gerade auch in den weiter bevorstehenden (Spät-)Sommermonaten. Die Situation erfordert einen Maßnahmenmix aus Prävention, aktiver sozialpädagogischer Begleitung der Jugendlichen (z.B. Angebote durch offene Jugendarbeit und Streetwork) aber auch eben des Sicherheitsdienstes und der Polizei im Fall von Eskalationen.

Für die FWG Poing e.V.
Valentin Mágori, Vorsitzender

Pro Gymnasium bzw. FOS/BOS (KW 27)

Die Schullandschaft in Poing ist in den letzten Jahren durch die Entstehung der Dominik-Brunner-Realschule weiter gewachsen. Eine vielfältige Auswahl an Schulen, bestehend aus zwei Grundschulen (bald drei), einer Mittelschule, der Seerosenschule als Sonderpädagogisches Förderzentrum und eben der Realschule, bietet Poing den Schülerinnen und Schülern bereits an. Deshalb ist es doch konsequent und logisch, auch an eine weiterführende Schule zu denken. Die ideale Ergänzung für mich, insbesondere für die Absolventen der Realschule, wäre daher eine Fach- bzw. Berufsoberschule (FOS/BOS) um das Fachabitur bzw. das fachgebundene Abitur zu erlangen. Zumal diese Schulform im Landkreis Ebersberg nicht angeboten wird.

Die durch das Landratsamt veröffentlichten Schülerzahlen der Zukunft sehen zwar keinen Bedarf für eine zusätzliche weiterführende Schule in Poing, das gleiche Bild wurde jedoch auch damals bei der Entscheidung für die Realschule in Poing aufgezeigt. Die Realität sieht jetzt so aus, dass die Realschule mit zwei Klassen pro Jahrgang startete, mittlerweile jedoch vier fünfte und sechste Klassen mit hohen Schülerzahlen bestehen, Tendenz weiter steigend.

Bildung ist eines der höchsten Güter für uns Menschen und dies wollen wir auch unseren Kindern möglichst wohnortnah, u.a. durch diese Schulen anbieten. Wir werden uns deshalb weiterhin stark für eine zeitnahe Erweiterung der Schullandschaft in Poing, sei es durch ein Gymnasium oder eine FOS/BOS, einsetzen.

Für die FWG-Fraktion
Andreas Lang

Baumaßnahmen zur Gruber Brücke nochmals teurer als veranschlagt (KW 26)

In der letzten Gemeinderatssitzung haben wir uns von der FWG mehrheitlich für eine Komplettsanierung der Anbindungsrampen des Fuß- und Radwegs zur neu gebauten Gruber Brücke ausgesprochen, im Sinne einer technisch nachhaltigen und einwandfreien Maßnahme. Sicherlich sind auch wir der Meinung, dass die enorme Kostensteigerung für diese Baumaßnahme sehr ärgerlich ist, weisen aber nochmals auf die Tatsache hin, dass eine verlässliche Einschätzung der erforderlichen Kosten für den Neubau erst beim Abriss der alten Brücke und Sichtung der vorhandenen „inneren Altbausubstanz“ möglich war – nicht vorher.

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Neufassung der gemeindlichen Sondernutzungssatzung beschlossen (KW 22)

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag wurde eine neue Sondernutzungssatzung beschlossen; die bisherige Fassung datierte aus dem Jahr 1971. Neben den „üblichen“ Sondernutzungen von Straßen und Plätzen, etwa durch Baustelleneinrichtungen, Aufstellen von Werbeanlagen oder durch Veranstaltungen und Märkte, wurde in der neuen Verordnung auch die Sanktion von übermäßigem Alkoholgenuss geregelt, sofern dieser die Allgemeinheit in Sachen Sicherheit, Ruhe sowie Schutz des Eigentums entsprechend beeinträchtigt.

Die neue Sondernutzungssatzung ist somit u.a. rechtlich ergänzend zu dem im März diesen Jahres ausgesprochenen Alkoholverbot auf dem Gebiet Marktplatz / Bahnhof / City-Center I und II / Vauhaus zu sehen. Wir erachten die nun erlassene Novellierung der Sondernutzungssatzung als zielführend, ebenso wie sich der seit dem 1. Mai eingesetzte Sicherheitsdienst in den relevanten Gebieten und Plätzen (Marktplatz, Skateranlage, Grünzug, Badesee) bislang bewährt hat.

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Zur Diskussion im Gemeinderat bezüglich Entscheidung über ein Parkdeck oder ebenerdige Parklätze im W5 (Zauberwinkel) (KW 20)

Liebe Poingerinnen und Poinger,
liebe Mitbewohner des Zauberwinkels,

mit der Errichtung der Grundschule und einer letzten Wohnungsbaumaßnahme (zwischen Drosselbartweg und Bergfeldstraße) werden die Baumaßnahmen im Zauberwinkel abgeschlossen. Für die Schule und die Wohnbebauung ist eine erhebliche Anzahl an Parkplätzen erforderlich. Am vergangenen Donnerstag, den 7. Mai, wurde im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung unter anderem darüber beraten wie die erforderliche Stellplatzzahl realisiert werden kann. Zur Beratung standen Planungen für ein sog. Parkdeck aber auch für ebenerdige Stellplätze in verschiedenen Anordnungsvarianten. Für alle Möglichkeiten sprechen Vor- und Nachteile, eine besondere Erschwernis ist die nötige Abgrenzung von Anwohner- und Lehrer- bzw. Besucherparkplätzen. Aus meiner Sicht sollte man sich für die ebenerdigen Parkplätze aussprechen, denn ich finde, dass statt eines weiteren Bauwerks eine Auflockerung der Bebauung entlang der Bergfeldstraße schöner ist.

Klar ist, dass parkende Autos so oder so kein schöner Anblick sind, doch halte ich einen ebenerdigen dafür aber größeren Parkplatz letztlich für die bessere Lösung, denn das Parkdeck (übrigens ca. 3,5 m über Straßenniveau hoch und ca. 60 m lang) und mit Auf- und Abfahrtsrampen versehen ist als solches nur schwer so zu gestalten, dass es unauffällig bleibt. Autos verschwinden dort zudem auch nicht völlig; ein nennenswerter Teil wird sichtbar auf dem Oberdeck abgestellt. Für ebenerdige Parkplätze spricht m.E. auch noch, dass diese umweltverträglicher und schöner gestaltet werden können. Mit einer versickerungsfähigen Pflasterung kann die Bodenversiegelung stark reduziert werden, Hecken und Schatten spendende Bäume werten die Optik deutlich auf.

Sehr erfreulich finde ich, dass nicht auf Biegen und Brechen eine Entscheidung gefällt wurde, sondern dass die Abstimmung vertagt wurde, um den Planern Zeit für die Erstellung von weiteren Beratungsunterlagen zu geben.

Für die FWG Poing e.V.
Valentin Mágori, Vorsitzender
www.fwg-poing.de
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Sicherheitsdienst nimmt die Arbeit in Poing auf (KW 18)

Vielfach war in den letzten Wochen und Monaten vom sogenannten “Problemwochenende” (16.- 18. Januar 2015) in Poing zu lesen, was die Gewalteskalationen durch Jugendliche angeht. Wie zuletzt in der Bürgerversammlung am Dienstag vergangener Woche durch den Leiter der Polizeiinspektion Poing, Herrn Hintereder, dargestellt, ist bereits in den letzten Jahren ein Anstieg der Delikte im Jugendbereich festzustellen. In erster Linie betrifft dies Sachbeschädigungen und Ruhestörungen.

Wir von der FWG hatten uns vor diesem Hintergrund im März diesen Jahres für

  • ein absolutes Alkoholverbot im Bereich des neuen Ortszentrums und des Bahnhofes
  • die Novellierung der sog. Sondernutzungssatzung im Gemeindegebiet (also was “sonstige Störungen” durch die Folgen übermäßigen Alkoholgenusses außerhalb des neuen Ortszentrums und des Bahnhofs angeht)
  • und schließlich für den auf 3 Monate befristeten Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstes ausgesprochen, der nun am 1. Mai seine Arbeit aufnehmen wird.

Der Sicherheitsdienst wird mit einer sog. Doppelstreife (also jeweils 2 Personen) an Freitagen, Samstagen und vor Feiertagen von 17.00 bis 1.00 Uhr nachts die relevanten Gebiete in Poing kontrollieren.

Wir möchten nochmals betonen, dass wir dies als sicherheitsrelevante Maßnahme und Verpflichtung gegenüber unseren Mitbürgerinnen und –bürgern sehen, insbesondere der Anwohner am Marktplatz und am Grünzug – und dass es sich ausdrücklich NICHT um einen “Generalverdacht” gegenüber den Poinger Jugendlichen handelt, wie ebenfalls in der Presse geschrieben wurde. Das Gegenteil ist der Fall: Wir wissen, dass sich der ganz, ganz große Teil der Poinger Jugendlichen gut verhält und sich oftmals z.B. in Vereinen und Vereinigungen sportlich, kulturell und sozial engagiert. Wir finden das wirklich gut und bedanken uns dafür! Leider verursachen einige ganz Wenige, die auch nicht unbedingt aus Poing kommen, hier das Problem. Im Ergebnis sind die Delikte aber nicht zu tolerieren, egal, von wem sie verursacht werden.

Zu guter Letzt möchten wir uns noch bei der ARGE der Bauträger bedanken, die sich an den Kosten für den Sicherheitsdienst in maßgeblicher Höhe beteiligt!

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Bürgerveranstaltung zur Nachfolgenutzung des Areals Gasthof Liebhart (KW 16)

Liebe Poingerinnen und Poinger,

gut 70 Mitbürgerinnen und –bürger kamen am vergangenen Samstag auf Einladung der Gemeindeverwaltung in der Mehrzweckhalle an der Karl-Sittler-Straße, um zusammen mit dem Planer des Gebäudeeigentümers Ideen und Prioritäten zur künftigen Nutzung des erforderlichen Neubaus auf dem Areal „Liebhart“ auszutauschen.

Es ergab sich ein sehr eindeutiges Votum der Anwesenden:

  • Wunschlösung
    Wie wir dies von der FWG auch von jeher sehen, sollte an diesem exponierten Ort – das „Schmuckstück“ im alten Ortszentrum – eine Gaststätte erhalten bleiben, nach Möglichkeit auch mit einem Festsaal für Kleinkunst, Ausstellungen, Theater etc. Dies wäre auch für die Poinger Vereine von wichtiger Bedeutung. In der Umsetzung ist die gewerbliche (also Gaststätten-)Nutzung natürlich im Erdgeschoss vorgesehen, in den weiteren zwei Vollgeschossen (inklusive Dachgeschoss) ist eine Wohnnutzung seitens des Investors gewünscht.
  • Alternativmöglichkeiten
    An dieser „traditionsreichen Stelle“ soll auch künftig der öffentliche, kommunale Charakter mit einer entsprechenden Nutzung, die eben nicht nur Wohnen umfasst, erhalten bleiben. Deshalb wäre als Alternativmöglichkeit auch beispielsweise betreutes Wohnen für Senioren, im Erdgeschoss dann ebenfalls mit Gaststätte, Café, Bistro etc. denkbar – auch mit entsprechenden „Mischlösungen“, und eben auch in Zusammenhang mit der angedachten Nutzung durch Vereine. Ein u.E. durchaus interessanter weiterer Vorschlag war die Unterbringung eines Blumenladens, bedingt durch die Nähe zum katholischen Kirchenfriedhof.

Uns ist es wichtig, gerade zu einer solch wichtigen Frage für das Ortsbild des „alten Poing“ die Meinung unserer Mitbürgerinnen und –bürger und insbesondere der Anwohner zu kennen. Wir meinen, dass die nun vorliegenden Signale des Investors, wonach eine gewerbliche Teilnutzung durch eine (bayerische) Gaststätte nicht mehr generell ausgeschlossen wird, als gute Entwicklung. Unser Vorschlag ist, potenzielle Wirtshaus-Pächter schon im Planungsstadium einzubinden, denn letztendlich ist ein guter Wirt der Garant für den wirtschaftlichen Erfolg und damit für diesen wichtigen Standort.

In diesem Sinne lade ich Sie und Euch alle herzlich ein, die begonnene persönliche Diskussion zu diesem „Zukunfts-Kernthema“ für Poing-Süd weiter zu vertiefen. Eine gute Gelegenheit dazu sind unsere monatlich stattfindenden FWG-Treffs – kommen Sie immer gerne zu uns!

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Wichtige Beschlüsse in der letzten Gemeinderatssitzung (KW 14)

Von der Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag möchte ich zwei Punkte herausgreifen:

Verlagerung des Horts an der Seerosenstraße

Die Zahl der Erstklässler in Poing steigt - und das schneller als geplant: Bereits im kommenden Schuljahr wird es allein an der Anni-Pickert-Grundschule sechs (!) erste Klassen geben. Deshalb ist es erforderlich, zusätzliche Räume in den Modulen an der Seerosenstraße für die ABC-Schützen bereitzustellen. Der hier derzeit untergebrachte Hort des Familienzentrums wird dazu in die von der Gemeinde erworbenen „alten“ Räume der Kreissparkasse in der Marktstraße umziehen. Auch die dringend erforderliche Ertüchtigung des baulichen Brandschutzes ist ein weiterer Baustein in diesem „Puzzle“. Wir bedanken uns bei allen Institutionen, Trägern und Personen, die hier so flexibel reagieren.

Fortschreibung der Planung für die Eisenbahnunterführung am Bahnhof

Der Gemeinderat hat beschlossen, die schon lange für Fußgänger und Radfahrer geplante Eisenbahnunterführung am Bahnhof auf das Programm der Bayerischen Staatsregierung  „Barrierefreier Aus- und Umbau von Bahnhöfen in Bayern (Bayernpaket 2018)“ abzustellen und damit zu koordinieren. In diesem Programm ist unser Poinger Bahnhof enthalten; die Maßnahmen sollen bis zum Jahr 2018 geplant und umgesetzt werden. Mit einer nun beschlossenen geplanten lichten Breite von 18,75 Meter fällt die Dimension der Bahnunterführung deutlich geringer – und damit kostengünstiger – aus als bisher. Wir befürworten vor dem Hintergrund der Gemeindefinanzen eine „kleinere Planung“ ausdrücklich.

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Poinger Haushalt 2015 einstimmig verabschiedet (KW 11)

Liebe Poingerinnen und Poinger,

in der letzten Gemeinderatssitzung wurde der Gemeindehaushalt 2015 mit –Planung bis 2018 einstimmig beschlossen. Auch im Jahr 2015 ist keine Schuldenaufnahme vorgesehen, dafür werden aus den allgemeinen Rücklagen ca. 12,5 Mio. € entnommen. In den Jahren 2016 und 2017 sind dann Kreditaufnahmen von knapp 13 Mio. € vorgesehen.

Wir sind der Meinung, dass aufgrund des anorganisch schnellen Wachstums bei uns in Poing (die Beschlussfassung hierzu datiert übrigens aus den 1960 / 1970er Jahren) die bevorstehenden infrastrukturellen Aufgaben: Neubau von zwei Grundschulen, drei neuen Kindertagesstätten, einem Schul- und Lehrschwimmbad, um nur die wichtigsten zu nennen, schon einen wirklichen „Kraftakt“ bedeuten. Vor diesem Hintergrund ist es aus unserer Sicht aber keine Schande, wenn die Gemeinde Kredite aufnimmt, noch dazu angesichts des derzeit am Kapitalmarkt vorherrschenden sehr niedrigen Zinsniveaus. Dies könnte dazu genutzt werden, um auch weitergehende gemeindliche Projekte etwa im Freizeit- und Vereinsbereich (endlich) voranzubringen.

Dass man die beschlossenen und geplanten Ausgaben von jeher kritisch nach Aufwand und Nutzen hinterfragt, ist selbstverständlich – aber wir wollen ja eben nicht nur eine praktische, sondern eben auch eine l(i)ebenswerte Gemeinde sein.

Zum tageszeitlich begrenzten Alkoholverbot am Poinger Marktplatz und Bahnhof

In den letzten Wochen wurde das Thema der „Auffälligen Jugendlichen“ im Bereich des Poinger Marktplatzes auch in der Presse ausführlich diskutiert und dargestellt. Mit dem in der letzten Gemeinderatssitzung nun beschlossenen tageszeitlich begrenzten Alkoholverbotes (von 22.00 bis 6.00 Uhr) im Bereich des Marktplatzes und S-Bahnhofes (Bereiche Alte Gruber Straße / Plieninger- / Neufarner- und Bahnhofstraße) wurde nun eine Rechtsgrundlage geschaffen, um ein wirksames Eingreifen der Polizei und Ordnungsorgane zu gewährleisten. Dies war mit der bisherigen sog. Anlagensatzung der Gemeinde – aufgrund örtlicher Gegebenheiten – nicht durchgängig der Fall.

Uns ist der Schutz der betroffenen Anwohner und der Passanten von und zum Bahnhof wichtig und wir haben im Gespräch mit den Jugendlichen m.E. auch deutlich machen können, dass es uns nicht um die Beschneidung der Freizeit- und Gestaltungsmöglichkeiten der sich gut und vernünftig verhaltenden Jugendlichen geht. Wir legen hier großen Wert auf die Fortführung des begonnenen Dialogs.

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Zur Problematik von auffälligen Jugendlichen in Poing (KW 10)

Wie bereits berichtet, hat die Arbeitsgruppe „Auffällige Jugendliche in Poing“ am 19.02.2015 mit der ersten Sitzung ihre Arbeit aufgenommen, und ein erstes Konzept für die Beauftragung eines Sicherheitsdienstes in der Haupt- und Finanzausschuss-Sitzung am 24.02.2015 vorgestellt.

  • Wir haben uns im Ausschuss aus folgenden Gründen für die zeitlich begrenzte Beauftragung eines Sicherheitsdienstes ausgesprochen:
  • Die Problematik Sachbeschädigung, Ruhestörung etc. durch alkoholisierte Jugendliche war kein einmaliges Ereignis („Problemwochenende“), sondern ist seit langem bekannt. Die Einsatzstatistiken der Polizei belegen das.
  • Auf Dauer kann die Polizei die erhöhte Präsenz an den betreffenden Bereichen (Marktplatz, Skater-Anlage, Grünzug, Bergfeldsee) nicht gewährleisten.

Wir sprechen über eine Maßnahme gegen Exzesse, also Ordnungswidrigkeiten oder gar Straftaten.

Wir möchten noch einmal betonen: Auch wenn es sich zwar zahlenmäßig um recht wenige Jugendliche handelt, die zum Großteil auch gar nicht aus Poing kommen, kann ein solches Verhalten nicht toleriert weden – unter Rücksichtnahme auf die betroffenen Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie des Allgemeinwohls. Ausdrücklich danken wir nochmals dem Großteil der Poinger Jugendlichen, die sich verantwortungs- und rücksichtsvoll benehmen und sich oftmals auch ehrenamtlich engagieren. Das ist wirklich lobenswert!

Aber: Man muss bitte klar zwischen Ursache und Wirkung unterscheiden, denn dass man gerne über weitere Freizeit- oder Beschäftigungsmöglichkeiten für Poinger Jugendliche sprechen kann und muss, ist doch selbstverständlich. Eine Unzufriedenheit in dieser Richtung rechtfertigt aber doch nicht Sachbeschädigung, Ruhestörung und Gewaltexzesse. Aus diesem Grunde wird in der morgigen Gemeinderatssitzung über eine tageszeitlich begrenzte Alkoholverbots-Verordnung auf öffentlichen Flächen beraten.

In diesem Sinne wollen wir gerne konstruktiv, offen, fair und zielführend mit allen Beteiligten – Jugendlichen, Anwohnern, Gemeindeverwaltung, Gemeinderat und Polizei – weiter an der Thematik arbeiten.

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher

Endlich ist es soweit

Endlich werden dort und an fünf weiteren Haltestellen die langersehnten Buswartehäuschen gebaut. Die Fertigstellung soll noch in dieser Woche erfolgen.

Herzlichst
Ihr Michael Frank, FWG Poing e.V.

Die Baustelle am Poinger Marktplatz für das dortige Buswarthäuschen

Dankeschön und herzliche Gratulation! (KW 8)

Im Rahmen der Gemeinderatsitzung am 12.2.2015 wurde Lena Frank vom Gemeinderat verabschiedet und Andreas Lang als neuer Gemeinderat vereidigt. Ich gratuliere Andreas Lang herzlich zum Eintritt in den Gemeinderat und wünsche Ihm viel Erfolg bei seiner verantwortungsvollen ehrenamtlichen Tätigkeit. Gleichzeitig danke ich Lena Frank für ihre Tätigkeit als Gemeinderätin und wünsche ihr alles Gute für die Zukunft.

Für die FWG Poing e.V.
Valentin Mágori, Vorsitzender

Andreas Lang stellt sich vor

Am 12.02.2015 wurde ich im Gemeinderat als Nachfolger von Lena Frank vereidigt. Sie hat mir bei ihrer Verabschiedung symbolisch den Stab als neues Mitglied in der FWG-"Gemeinderatsstaffel" überreicht. Ich freue mich auf die wichtige Aufgabe und möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei Ihnen vorzustellen: Mein Name ist Andreas Lang. Ich bin gebürtiger Poinger, 42 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen als Bankkaufmann liegen mir bei meiner neuen Tätigkeit natürlich besonders die solide und nachhaltige Finanzierung der Gemeindeausgaben am Herzen. Auch möchte ich Poing trotz des Wachstums als lebens- und liebenswerte Gemeinde weiter voran bringen, hierbei soll auch der südliche Ortsteil nicht zu kurz kommen.

Andreas Lang
FWG-Gemeinderatsfraktion

Zur Diskussion über Ausschreitungen durch alkoholisierte und pöbelnde Jugendliche (KW 7)

Liebe Poingerinnen und Poinger,

nach den Ausschreitungen in der letzten Zeit durch alkoholisierte und pöbelnde Jugendliche am neuen Ortszentrum war es uns von der FWG wichtig, zuerst mit den betroffenen Anwohnern ins vertiefte Gespräch zu kommen.

Unserer Meinung nach handelt es sich um eine vielschichtige Aufgabenstellung, die ein breit gefächertes Maßnahmenbündel erfordert: 

  • Präventiv
    ist selbstverständlich die Arbeit im JUZ und des Streetworkings zu sehen – wobei diese ausgeschriebene Stelle jüngst leider wieder nicht besetzt werden konnte. Das Jugendreferat prüft aktuell weitere jugend- und sozialpädagogische Ansätze.
  • Als konkrete Handlungsgrundlage
    ist der Marktplatz derzeit vom Wirkungsbereich der „Satzung der Gemeinde Poing über die Benützung öffentlicher Anlagen“ wohl leider nicht umfasst, welche Verstöße durch übermäßigem Alkoholkonsum, Ruhestörung und Randale mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 2.500 €. Hier sollte der Marktplatz rechtlich einer öffentlichen Anlage gleichgestellt werden, um entsprechend sanktionieren zu können.
  • Im konkreten Eskalationsfall
    ist die Poinger Polizei weder personell noch von der Sachausstattung her (Anzahl der Streifenwagen) aufgestellt, solchen Vorkommnissen in dieser Frequenz effektiv entgegenzuwirken. Insofern wäre der zielgerichtete und zeitlich begrenzte Einsatz eines Ordnungsdienstes eine Option zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung.
  • Ernst genommen und hinterfragt werden
    müssen aber auch die vorgebrachten Klagen von Jugendlichen, was die Freizeit- und Aufenthaltsmöglichkeiten in Poing betrifft. Die Gemeinde kann aber dabei selbstverständlich nicht dem Alkoholkonsum durch das beispielsweise evtl. Vorhalten von entsprechenden Räumen Vorschub leisten.



Insbesondere müssen also aus unserer Sicht

  • die Anstrengungen des JUZ besser unterstützt und die Bemühungen um die Besetzung
  • der Streetworker-Stelle verstärkt
  • die Grundlagen für eine rechtliche Gleichstellung des Marktplatzes als öffentlicher Raum geschaffen und
  • mit den Ordnungsorgangen kurzfristige Maßnahmen abgestimmt werden.

Vergessen wir in der Diskussion nicht die große Mehrheit Poinger Jugendlicher, die sich z.B. verantwortungsvoll in Vereinen engagieren und wissen, wie man in der Öffentlichkeit zwar Spaß haben kann, aber die Mitbürger nicht stört – das muss auch einmal gesagt werden! Wie so oft machen relativ Wenige das Gute der Mehrzahl auch hier zunichte.

Für die FWG Poing e.V.
Günter Scherzl

Ein herzliches Dankeschön an Lena Frank (KW 4)

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag hat Lena Frank ihr Gemeinderatsmandat aus persönlichen Gründen niedergelegt. Wir danken Lena herzlich für knapp zwei Jahre als Gemeinderätin unserer FWG; sie war damals für Karin Kölln-Höllrigl in das Gremium nachgefolgt. Nachrücker für Frau Frank auf unserer Liste ist Herr Andreas Lang.

Bericht aus der letzten Gemeinderatssitzung

Liebe Poingerinnen und Poinger,
in der letzten Gemeinderatssitzung wurden folgende wichtigen Themen behandelt:

Konzeption der Containerstandplätze in Poing

Im vergangenen Jahr haben wir intensiv eine evtl. Umstellung der Containerstandplätze auf das sog. Unterflursystem im Gremium diskutiert. Da dies einerseits mit sehr hohen Finanz- und Verwaltungsaufwand in der Gemeinde verbunden, andererseits für die Recyclingstoffe Leichtstoffverpackungen und Glas nicht mit dem Entsorgungssystem des Landkreises Ebersberg vereinbar ist, haben wir von der FWG uns für eine Beibehaltung des bisherigen Systems und der bestehenden Containerstandplätze in Poing ausgesprochen. Die Gemeinde investiert hier in zusätzliche Leerungs- und Säuberungsdienste, um die Standplätze für die Bürger durchgängig nutzbar und sauber zu halten.

Vorbereitung des Architektenwettbewerbs für den Neubau der Grundschule an der Karl-Sittler-Straße

Hier haben wir die Ausgestaltung der bevorstehenden EU-weiten Ausschreibung der Architekten- und Planungsleistungen beschlossen. Mit den anstehenden Neubauten der Grundschule im Zauberwinkel (mit zwei eigenständigen KiTas), der Grundschule an der Karl-Sittler-Straße und z.B. des neuen Schul- und Lehrschwimmbades kommen in den nächsten Jahren enorme finanzielle Belastungen auf die Gemeinde zu, die wir in der anstehenden Haushaltplanung „schultern“, d.h. gut und verantwortungsvoll planen müssen.

4. Poinger Volksfest

Schließlich noch etwas erfreuliches: Vom 10. bis 19. Juli 2015 wird das 4. Poinger Volksfest stattfinden! Die Zusammenarbeit mit unserem Festwirt Bernd Furch (aus Haag i.Obb.) hat sich bewährt; besonders gut finden wir, dass Herr Furch das Volksfest konsequent „Hand in Hand“ mit Poinger Zulieferern, Gewerbebetrieben und Vereinen organisiert und durchführt.

Für die FWG-Fraktion
Günter Scherzl, Fraktionssprecher