Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Erneute Anpassung der Kostenberechnung für den Ersatzneubau der Grundschule an der Karl-Sittler-Straße (KW 38) -

Liebe Leserinnen und Leser, in der Gemeinderatssitzung letzten Donnerstag mussten wir erneut eine Anpassung ... [mehr] 

20.07.2016 FREIE WÄHLER: Bereits mehr als 50.000 Unterschriften für Volksbegehren gegen Freihandelsabkommen CETA -

Piazolo: Eine echte „Koalition mit dem Volk“ bedeutet CETA im Bundesrat abzulehnen München. Am ... [mehr] 

Seiteninhalt

Archiv 2011

Unschöne Töne in der staaden Zeit (KW 50)

Liebe Poingerinnen und Poinger,

wir von der FWG Poing finden es schade, dass die CSU im letzten Gemeindeblatt mit dem Artikel „Albert, Albert, wo sind unsere Millionen?“ einmal mehr den Weg der konstruktiven Meinungsäußerung verlassen hat. Man kann ja in der Sache durchaus unterschiedlicher Auffassung sein, sollte aber unseres Erachtens doch – zumindest auf Ebene der Kommunalpolitik – die Regeln des respektvollen gegenseitigen Umgangs wahren. Die FWG, und insbesondere auch unser Bürgermeisterkandidat Michael Frank, steht zu ihrem Wunsch und Wort, dass der Bürgermeisterwahlkampf fair und sachlich ablaufen soll.

Wir sind überzeugt, das ist besser so. Von Polemik („Albert, Albert…“ und „Varus, Varus, wo sind meine Legionen?“) oder wiederholt plakativen Äußerungen („Mehrheitsbeschafferpartei FWG“) halten wir gar nichts. Urteilen Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, bitte selbst.

Abgesehen davon, dass wir von der FWG Poing keine Partei, sondern ein Zusammenschluss kommunalpolitisch interessierter Bürgerinnen und Bürger in Form eines eingetragenen Vereins sind, betonen wir nochmals, daß wir im Advent bewusst auf den Bürgermeisterwahlkampf verzichten. Damit es hoffentlich, zumindest von dieser Seite her, für Sie und uns alle in Poing eine „staade Zeit“ bleibt. 

Und auch nach dem 11. März 2012 wollen (und werden) wir unseren politischen Mitstreitern mit Anstand und gutem Gewissen in die Augen schauen können.

Zur Sache selbst – sprich der Verabschiedung des Gemeindehaushaltes 2012 – ist von unserer Seite nur zu sagen, dass Poing durch das enorme Wachstum große finanzielle Anstrengungen unternehmen muss; dazu kommen aber z.B. auch noch erhebliche Posten für die Instandhaltung und Sanierung für die schon älteren Liegenschaften hinzu. Was aus unserer Sicht bei den CSU-Vorwürfen nicht erwähnt wird: Teilweise wird durch den Grundstücksverkauf auch die Ansiedelung von Gewerbebetrieben möglich, wie z.B. jüngst der Orterer Getränkemarkt an der Gruber Straße, was ja auch immer als notwendig und attraktiv für den Ort Poing eingefordert wird. Die Haushaltssatzungen der Gemeinde Poing wurden, zwar teils nach schwierigen Verhandlungen, in den letzten Jahren immer mit einer großen, überfraktionellen Mehrheit beschlossen. Man muss doch der Realität hier einfach ins Auge sehen – wie sähen denn die Alternativen konkret aus?

Aber jetzt hoffentlich erst einmal Schluss mit den irdischen Problemen – lasst nun bitte Weihnachten kommen, das christliche Fest der Nachsicht und der (Nächsten-)Liebe.

Für den FWG-Ortsverein und die -Gemeinderatsfraktion

Günter Scherzl

Der Verkehr in Poing – schwer ist leicht was

Liebe Poingerinnen und Poinger,

in der letzten Gemeinderatssitzung hatten wir gleich zwei aktuelle Verkehrsthemen auf dem Tisch: Zum einen die Situation in der Seerosenstraße, die durch das Schulzentrum (Grund- und Mittelschule, Förderzentrum, Realschule und die Kinderkrippe) in den Morgen- und Mittagsstunden stark frequentiert ist. Die in der Sitzung anwesenden Sachverständigen des Büros TRANSVER, die für die Gemeinde eine Verkehrsuntersuchung erstellt haben, erläuterten verschiedene bauliche, aber auch organisatorische Maßnahmen. Alle Fraktionen waren sich einig, dass bauliche Maßnahmen – auch vom finanziellen Aspekt her – nicht in Betracht kommen, ebensowenig eine etwaige Einbahnstraßenführung Richtung Osten. Vielmehr konnte durch die inzwischen bereits eingerichteten „Kiss and Ride“- (die Sachverständigen sprachen von „Kiss und Schule“-) Parkplätze auf der Südseite der Seerosenstraße bereits eine spürbare Minderung der Verkehrsbehinderungen durch „blockierende“ Autos erreicht werden. Der andere große Ansatzpunkt ist, durch Information aller „Akteure“, also Lehrer, Eltern und Schüler, etwaige Alternativen aufzuzeigen, z.B. die Nutzung der Parkplätze am Sportzentrum. Und – last but not least -  dürfen die Belange der unmittelbar Betroffenen, die Anwohner der Seerosen- und der darin einmündenden Straßen, nicht vergessen werden.

Ein zweiter wichtiger Tagesordnungspunkt am vergangenen Donnerstag war der bauliche Zustand der S-Bahn-Brücke in Grub. Nachdem sie für den Verkehr, eben wegen der maroden Bausubstanz, bereits seit geraumer Zeit gesperrt ist, spitzt sich die Situation zu: Es wurde jüngst „Gefahr in Verzug“ festgestellt, d.h., die Sicherheit der Fahrgäste und des Zugverkehrs ist nicht mehr gewährleistet. Der rechtliche Hintergrund ist der, dass in den neunziger Jahren diese Brücke vom Eigentum der Bahn in das der Gemeinde Poing übertragen wurde, weshalb wir als Kommune nun aufgefordert sind, für einen Neu- oder Ersatzbau zu sorgen. Mit nicht unerheblichen Kosten, versteht sich. Dass die Bahn dabei nicht unbedingt immer mit fairen Mitteln agiert, etwa, wenn sie – offenbar zwar nur beiläufig im Gespräch, aber immerhin – mit der Aufhebung des S-Bahnhofes Grub droht, macht die Situation nicht leichter. Für uns als FWG-Fraktion kommt dieses Szenario überhaupt nicht in Frage, denn zuallererst ist die S-Bahn für unsere Gruber Bürgerinnen und Bürger wichtig, die Haltestelle hat aber sicherlich auch eine Bedeutung für angrenzende Gemeinden (z.B. Parsdorf). Aber, auch bei einem Neubau der Brücke gilt: Es bleibt – wie schon jetzt auch - bei einer Radler- und Fußgänger-Überführung.

Das war das erste Halbjahr 2011

Liebe Poingerinnen und Poinger, 
kaum schaut man sich um, ist das erste Halbjahr 2011 schon wieder vorbei – genauer gesagt sogar  die  ersten  7  Monate.  Zeit  also,  ein  Resümee  zu  den  wichtigsten  Themen  im Gemeinderat, und unsere Positionen hierzu darzustellen: 

•     Beschluss des Gemeindehaushaltes 2011
Nach  langen  und  intensiven  Vorberatungen  wurde  im  Februar  der  Gemeindehaushalt 2011 beschlossen. Wir verstehen, dass man als Bürger(in) nicht begeistert ist, wenn die Grundsteuer  erhöht  wird,  aber  es  ist  zu  berücksichtigen,  dass  wir  als  wachstumsstarke Gemeinde  auch  vermehrte  Leistungen  zu  erbringen  haben  (und  dies  auch  ausdrücklich wollen!), etwa im Bereich der Kinderbetreuung. Ausdrücklich nicht unterstützt haben wir Vorschläge  im  Gremium,  wonach  die  Haushaltssituation  durch  Verringerung  oder Streichung von Vergünstigungen   im   ehrenamtlichen   Bereich,   oder   im   sozialen Wohnungsmarkt erreicht werden sollte. Eine Gemeinde ist aus unserer Sicht mehr als ein auf Gewinn ausgerichteter Betrieb, und hat eben insbesondere auch eine soziale Funktion und Verantwortung – wir sind keine „Poing-AG“!

•     Kinderbetreuung
Als   familienfreundliche   Gemeinde   ist   die   Kinderbetreuung   (Krippe,   Kindergarten, Mittagsbetreuung, Hort, Kindertagesstätten) für uns eine zentrale Aufgabe, die wir derzeit oft  nur  mittels  Provisorien  („Modulbauweise“)  erfüllen  können.  Mit  einer  nahezu  100- %igen Bedarfsdeckung stehen wir aber mit an der Spitze des Angebotes in ganz Bayern – das muss auch mal erwähnt werden.

•     Seniorenarbeit
Als  Anregung  eines  zweitägigen  Workshops  vom  November  letzten  Jahres  soll  im kommenden  Herbst  ein(e)  Seniorenbeauftragte(r)  bestellt  werden,  der  die  Belange  und Bedürfnisse  der  älteren  Mitbürger  koordinieren  und  aktiv  mitgestalten  soll.  Eine  ganz wichtige Aufgabe!

•     Schulangebot
Das Highlight im bisherigen Jahr war sicher die Gründung der Realschule in Poing per September  2010;  der  offizielle  Spatenstich  zum  „Massivbau“  der  Schule,  die  zum Schuljahr 2012/ 2013 fertiggestellt sein soll, erfolgte erst vor 14 Tagen. Die Volksschule an der Gruber Straße wird in den kommenden Sommerferien umfangreich saniert, um den aktuellen Anforderungen des Brandschutzes zu genügen. Schließlich stehen wir aktuell in Beratungen, ob die Grundschule in Poing-Süd saniert oder neu gebaut werden soll – oder eine Mischung aus beiden (Teil-Sanierung und Teil-Neubau). Wir setzen uns auch für ein neues (oder saniertes) Schulschwimmbad ein, aber das hängt maßgeblich an den hohen Kosten.  Zu  guter  letzt:  Zum  nächsten  Schuljahr  wird  an  der  Grundschule  Karl-Sittler-Straße auch eine Ganztagesklasse angeboten.

•     Neues Wohngebiet W 5 „Zauberwinkel“ 
Das  neue  Wohngebiet  W  5  „Zauberwinkel“  wird  sehr  gut  angenommen;  insbesondere sind  auch  vom  energetischen  Standpunkt  her  einige  innovative  Häuser  dort  entstanden. Bei  einem  gemeinsamen  Ortstermin,  zusammen  mit  der  zuständigen  Marketingagentur allmender  aus  München,  haben  wir  noch  einige  verbesserungsfähige  Punkte  in  der Infrastruktur diskutiert, die wir in den nächsten Neubaugebieten berücksichtigen wollen.
Das  infrastrukturelle  Angebot  an  der  Gruber-  und  Bürgerstraße  läßt  sicherlich  wenige Wünsche  offen,  sollte  aber  mittelfristig  auch  noch  näher  zu  den  Bürgern  in  den Wohngebieten kommen, zumindest für die „Grundversorgung“.

•     Poing-Süd
Hier  zeichnen  sich  aus  unserer  Sicht  positive  Tendenzen  ab.  In  Verbindung  mit  der Neugestaltung der Grundschule an der Karl-Sittler-Straße ist die Idee der Schaffung eines neuen  Ortsteilzentrums  eingebracht  worden,  welche  wir  unterstützen.  In  welcher  Form dies realisiert   werden   kann,   bleibt   abzuwarten,   aber   eine   Versammlungs-   und Veranstaltungsstätte  in  Poing-Süd  erachten  wir  als  unbedingt  notwendig.  Durch  die absehbare  Neubebauung  des  sogenannten  Ziffer-Grundstücks  an  der  Neufarner  Straße kann eine derzeit unschöne Lücke im Ortsbild geschlossen werden. 

•     Freizeitangebot
Ein Gemeinwesen lebt insbesondere vom Engagement der vielen ehrenamtlich Tätigen –
und  hier  haben  wir  Gott  sei  Dank  in  Poing  eine  ganze  Menge!  Unser  herzlicher  Dank geht  deshalb  an  die  Poinger  Vereine  und  Vereinigungen,  die  mit  viel  unbezahltem Engagement Poing lebenswert und attraktiv machen! 

Für die FWG-Gemeinderatsfraktion

Günter Scherzl
Freie Wähler – Aktiv für Poing!
www.fwg-poing.de